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P1160793 kDeutschen Meisterschaft der Floristen

„Sie fahren nach Berlin!“

Endlich hatte ich (Auszubildende im Floristenhandwerk) die Zusage bekommen, als Helferin bei der deutschen Meisterschaft der Floristen mitzuwirken. Nach 8 stündiger Fahrt n Berlin ZOB angekommen wusste ich nicht

was mich erwarten würde. Ich war aufgeregt, das stand fest und es dauerte eine Weile bis ich mich mit dem Berliner Verkehrsnetz zurechtgefunden habe.

In den Potsdamerplatzarkaden versammelten sich noch weiter 11 Azubis aus ganz Deutschland um dann ihren Finalisten zugeteilt zu werden. Jennifer Haverkamp aus Niedersachsen war meine Finalistin. Sie stellte mir ihr Team vor und wir besprachen noch einige Dinge für den Wettkampf am folgenden Tag. Danach ging es endlich ins Hotel.

Am ersten Tag der Meisterschaft (22.August) wurde die Meisterschaft durch  Oberbürgermeister Klaus Wowereit eröffnet.

Thema der insgesamt  5 Werkstücke,  die über 2 Tage verteilt wurden,  waren:
* Werkstück 1- Pflanzung: Die industrielle Revolution, Natur versus Technik?
* Werkstück 2- Freie Themenarbeit: Revolution der Zukunft, Globale Erwärmung und Web 3.0, oder…
* Werkstück 3- Strauß/gebundenes Werkstück: florale Hommage an einen Revolutionär
* Werkstück 4- Tischdekoration: Revolution in Europa, Royaler Prunk oder bürgerlicher Schick
* Werkstück 5- Spontane Kreativarbeit: Das Fantastische Gesicht der Anthurie
Alle 5 Werkstücke wurden an zwei Tagen mit bestimmter Zeitangabe fertig gestellt. Die Assistenten und das Team ausgenommen des Azubihelfers durften während des Wettkampf nicht mit dem Finalisten kommunizieren.

Es war völlig aufregend als eigentlich Außenstehender mittendrin zu sein, umgeben von Kameras, Presse, der Jury und den Zuschauern. Dies und der Zeitdruck ließen die Nervosität zusätzlich steigen.
Trotzdem war von Konkurrenz unter den Finalisten nichts zu spüren, ganz im Gegenteil: Es kam mir vor als wären sie eine kleine Familie….hier und da half der Eine den Anderen.

Am letzten Abend fand die Gala mit Siegerehrung und anschließender  Afterparty statt. Meine Finalistin hat den 4. Platz belegt. Auch die Azubihelfer und so auch ich durften mit auf die Bühne, denn schließlich gehörten wir zum Team. Wir feierten noch bis in die frühen Morgenstunden und das obwohl am nächsten Tag Abbau und Abreise bevorstanden.

Auch wenn es Stress und harte Arbeit waren blicke ich auf ein tolles Erlebnis zurück und muss sagen: „Ich würde es immer wieder tun!“