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Kunst und Demokratie …

Dass sich Kunst und Demokratie in der Landeshauptstadt Düsseldorf gut miteinander verbinden lassen, davon konnten sich 46 Schülerinnen und Schüler der Klassen GU3A und GU3B am Mittwoch den 11. März selbst überzeugen.

 

Im K21 Ständehaus in Düsseldorf bestaunten die Schüler zunächst die Werke von Annette Messager, die zu den wichtigsten Figuren der aktuellen internationalen Kunstszene zählt. Gezeigt wurden Arbeiten, die Annette Messager seit den später 1980'er Jahren bis heute geschaffen hat. Drei Museumsmitarbeiterinnen begleiteten die Schüler auf einer spannenden Entdeckungsreise zeitgenössischer Kunst. Beinahe schaurig wirkten z. B. unter einem hallengroßen, schwarzen Stofftuch angeleuchtete Objekte, in denen der Betrachter eine übergroße Hand, einen Fuß, Organe oder vielleicht Stofftiere erahnen konnte. In ihrer Austellung geht Annette Messager auf die unbewusste Welt des Menschen ein, seine Ängste und Tiefen, provoziert aber auch gelegentlich die Besucher.

 

Dass moderne Kunst neue Wege geht und schon einmal einer Überwindung bedarf, konnten die Schüler in Tomás Saracenos „in orbit“ am eigenen Leib erfahren. Über dem Innenhof des K21 schwebt in 25 Metern Höhe eine riesige Rauminstallation. Die begehbare Konstruktion aus Stahlnetzen befindet sich auf drei Ebenen unter der Glaskuppel. Hier waren Mut und Erkundungsgeist der Schülerinnen und Schüler gefragt.

 

Im Anschluss an diese Besichtigung besuchte die Gruppe den nur wenige 100 Meter entfernten Landtag. In einer Einführungsveranstaltung wurden die Schüler über die Arbeit des Landtages informiert und verfolgten anschließend auf der Besuchertribüne eine Tagung des Schulausschusses. Da sich die Schüler in den vergangenen Wochen mit dem Thema Migration und Integration beschäftigt hatten, erfolgte abschließend eine Gesprächsrunde mit dem Vorsitzenden des Integrationsausschusses Herrn Arif Ünal MdL. Hier hatte die Schüler die Möglichkeit, direkt Fragen an den Experten zu stellen. Herr Ünal schilderte den Schülern anhand vor praktischen Beispielen, wie die Integration von Migranten in NRW erfolgt, und gab ihnen zudem wichtige Hintergrundinformationen. Herzlichen Dank!!!


Weil so ein erlebnisreicher Tag auch einer Stärkung bedarf, gab es im Anschluss noch Kaffee und Kuchen im Landtag. Also auch das leiblich Wohl sollte nicht zu kurz kommen!

 

Geleitet wurde die Fahrt von Frau Liebsch und Herrn Kopetzky
V.i. S. d. P.  Thomas Kopetzky