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Der Markt der Möglichkeiten

Am letzten Schultag vor den Herbstferien trafen sich alle Jahrgänge der bekleidungstechnischen
Assistenten zu einem Handarbeitsworkshop.

 

 

 

 

Ziel war es, sich untereinander kennenzulernen und gemeinsam etwas zu gestalten.


 Zur Auswahl standen:
-    Filzen
-    Klöppeln
-    Drucken
-    Knüpfen und Stricken.
Alle Workshops fanden in der Aula der Schule statt, damit gemeinsam gearbeitet werden konnte.

 

Filzen:

Wer filzen will, sollte Geduld und Ausdauer mitbringen. Nachdem man die Form seiner Filztasche gewählt hatte, ging die Arbeit auch schon los. Die gewünschte Form wurde aus Polsterfolie ausgeschnitten und diente als Untergrund für die Wolle. Die Wolle wurde in kleine Stücke gezupft und parallel (dachziegelartig) in mehreren kreuzweise übereinander liegenden Lagen ausgelegt. Zwischendurch wurde die ausgelegte Wolle nass gemacht und mit Olivenseife eingerieben. Als alle Wolllagen ordentlich lagen, kam die Bewegung. Erstmusste man langsam und vorsichtig die Hände über die Wollfläche gleiten lassen. In unserem Fall konnten wir dann unsere Filzware irgendwann auch einrollen, und somit wurden der Filzprozess schneller und die Filzlagen noch stabiler und fester. Alles in allem ist Filzen doch schwerer und anstrengender als gedacht. Mich hat es zwischendrin ein wenig frustriert, doch der Frust ist am Ende verflogen, als ich meine selbst gefilzte Tasche in den Händen hielt.


Yasho Saban, Schüler der Klasse BTA-BU

 

 

Drucken:

Beim Drucken ist es notwendig, den Arbeitsplatz zunächst mit Zeitungspapier zu bedecken, damit dieser nicht dreckig wird. Danach haben wir unsere Materialien, die wir zum Drucken verwenden wollten, auf den Tisch gelegt. Jeder konnte etwas mitbringen, und so kamen Materialien wie halbe Kartoffeln, Obstnetze, Folien, Baumblätter, und Korken zusammen. Es wurden Stoffe in Schwarz und Weiß zur Verfügung gestellt, man konnte aber auch eigene Sachen, z. B. T-Shirts, mitbringen. Wir haben nun angefangen die Stofffarben, die wir verwenden wollten, in Gefäße zu schütten. Danach hat jeder die Farbe mit Korken, Pinseln, Schwämmen etc. auf den Stoff oder auf Papier aufgetragen. Schicht für Schicht wurde mein Stoff mit Farbe bedruckt. Je nachdem, welche Stoffe und Farben man gewählt hatte, war die Farbe kräftig bis schwach zu sehen. Jeder ließ seiner Kreativität freien Lauf, und so hatte jeder andere Muster und Farben auf seiner Unterlage. Zu Beginn wusste ich nicht, was genau ich tun möchte, doch nachdem ich angefangen hatte, hatte ich keine Probleme und mir hat es viel Spaß gemacht.

 

Sarah Kerpen, Schülerin der Klasse BTA-BU

 


Klöppeln:

Der Markt der Möglichkeiten war schön, da man sich aussuchen konnte, welche Station einen interessiert. Filzen, Klöppeln, Handstricken und Armbänder nähen oder Grußkarten ect. Drucken. Ich entschied mich für das Klöppeln. Ich war sehr darauf gespannt, wie man seine eigene Spitze erstellen kann. Am Anfang bekamen wir eine Vorlage für ein Lesezeichen. Wir sollten die Nadeln der Reihe nach in die vorgegebenen Nummern stecken, um die Fäden festzumachen. Nach einer kurzen Erklärung konnten wir direkt starten. Der Ablauf war: drehen und kreuzen, von rechts nach links und von links nach rechts. Wir probierten verschiedene Varianten für verschiedene Muster. Es war eine Arbeit, bei der man sehr konzentiert sein musste, weil einem sonst schnell Fehler unterlaufen konnten, wenn man wie ich nicht so erfahren ist. Klöppeln ist sehr zeitaufwendig, aber interessant.

 

Maike Lambert, Schülerin der Klasse BTA-BU

 

 

Stricken:

Wer stricken kann und die nötige Feinmotorik besitzt, ist klar im Vorteil!
Hat man es erst mal geschafft, die gewünschte Anzahl von Maschen auf die Nadel zu bekommen, wird es mit rechten Maschen schon kniffeliger. Dabei sollte man da-rauf achten, keine Masche zu verlieren, denn sonst kann es schnell passieren, dass sich die gesamte Arbeit aufribbelt und man von vorne anfangen muss. Hat man diese Hürde geschafft, geht es weiter mit linken Maschen. Hierbei ist es wichtig, nicht zu vergessen den Wollfaden vor und nicht hinter der Stricknadel zu halten. Nach kurzer Zeit hat man ein Gefühlt für Nadel und Faden entwickelt und wenn weder Gedulds- noch Wollfaden gerissen sind, kann man sich zum Beispiel eine kleine Tasche ganz nach seinem Geschmack stricken.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man beim Stricken seine Höhen und Tiefen hat, aber hat man die Tiefen erst mal überwunden, fühlt es sich immer wieder gut an, ein selbst gefertigtes Stück in den Händen zu halten!

 

Katharina Klein, Schülerin der Klasse BTA-BU